Trigger

Automatisierung

Trigger — Das Ereignis, das einen Workflow startet (neue Mail, neues Formular, Zeitplan).

Beispiel

Wenn ein neuer Kontakt im CRM angelegt wird ist ein Trigger.

Verwandt: Workflow · Webhook

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Ein Trigger ist ein Ereignis oder Signal, das einen automatisierten Prozess oder eine Aktion in einem System auslöst.

In einfachen Worten

Stellen Sie sich einen Bewegungsmelder vor. Wenn jemand den Raum betritt, löst der Melder das Einschalten des Lichts aus. Der Bewegungsmelder ist der Trigger, das Einschalten des Lichts die Reaktion. In der digitalen Welt funktioniert das ähnlich: Ein Trigger ist ein bestimmtes Ereignis – etwa der Eingang einer E-Mail, das Erreichen eines Lagerbestands oder eine bestimmte Uhrzeit – das dann eine vorher festgelegte Aktion startet. Das kann das Versenden einer automatischen Antwort, das Auslösen einer Bestellung oder das Starten eines Berichts sein.

Was bedeutet das technisch

Technisch gesehen ist ein Trigger ein Ereignis, das von einem System überwacht wird. Sobald dieses Ereignis eintritt, führt das System eine definierte Aktion aus. In der Softwareentwicklung unterscheidet man zwischen verschiedenen Arten von Triggern:

Datenbank-Trigger reagieren auf Änderungen in einer Datenbank, etwa wenn ein neuer Datensatz hinzugefügt oder ein bestehender geändert wird. Zeitbasierte Trigger (auch Cron-Jobs genannt) führen Aktionen zu einem festgelegten Zeitpunkt oder in regelmäßigen Abständen aus. Ereignis-Trigger warten auf ein bestimmtes Signal, wie den Empfang einer Nachricht über eine API-Schnittstelle oder das Eintreffen einer Datei in einem Ordner. In KI-Systemen können Trigger auch auf komplexere Bedingungen reagieren, etwa wenn ein KI-Modell einen bestimmten Schwellenwert für eine Vorhersage überschreitet. Die ausgelöste Aktion kann dabei von einer einfachen Benachrichtigung bis zu einem mehrstufigen Workflow reichen, der mehrere Systeme miteinander verbindet.

Warum es für KMU relevant ist

Trigger automatisieren wiederkehrende Abläufe und reduzieren manuelle Arbeit. Ein typisches Beispiel: Ein KMU nutzt ein Warenwirtschaftssystem. Ein Trigger überwacht den Lagerbestand eines Artikels. Unterschreitet der Bestand einen definierten Mindestwert, löst der Trigger automatisch eine Nachbestellung beim Lieferanten aus. Das spart Zeit und verhindert Fehlbestände.

Ein weiteres Beispiel: Ein Kundenservice-System kann einen Trigger nutzen, der bei Eingang einer E-Mail mit dem Betreff "Kündigung" automatisch ein Ticket im CRM-System erstellt und eine Bestätigungsmail an den Kunden sendet. So stellen Sie sicher, dass kein Vorgang verloren geht. Die Kosten für die Implementierung sind meist gering, da viele Standardsoftwarelösungen wie CRM- oder ERP-Systeme bereits Trigger-Funktionen integriert haben. Das Risiko liegt vor allem in falsch konfigurierten Triggern, die unerwünschte Aktionen auslösen können – etwa eine versehentliche Massenmail an alle Kunden. Daher sollten Sie Trigger immer in einer Testumgebung prüfen, bevor Sie sie im Live-Betrieb einsetzen.

Verwandte Begriffe

Workflow

Automatisierung

API

Cron-Job

Ereignisgesteuerte Architektur