Workflow

Automatisierung

Workflow — Definierte Abfolge von Schritten, die automatisch ausgeführt werden.

Beispiel

Neue Mail → KI fasst zusammen → in Notion speichern → bei wichtigem Inhalt Slack-Benachrichtigung.

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Ein Workflow ist eine festgelegte Abfolge von Arbeitsschritten, die ein bestimmtes Geschäftsergebnis liefert.

In einfachen Worten

Stellen Sie sich einen Workflow wie ein Rezept vor. Ein Rezept sagt Ihnen genau, welche Zutaten Sie brauchen, in welcher Reihenfolge Sie sie verarbeiten müssen und wann das Gericht fertig ist. Genauso legt ein Workflow fest, wer was wann tun muss, damit ein Vorgang abgeschlossen ist. Ein typisches Beispiel: Ein Kunde bestellt in Ihrem Online-Shop. Der Workflow startet mit dem Eingang der Bestellung. Dann prüft Ihr Lager, ob die Ware verfügbar ist. Ist sie das, geht die Rechnung raus. Erst wenn der Kunde bezahlt hat, wird die Ware versendet. Jeder Schritt ist klar definiert. Ohne Workflow würden Sie vielleicht die Ware versenden, bevor der Kunde bezahlt hat. Oder die Rechnung geht raus, obwohl die Ware gar nicht auf Lager ist.

Was bedeutet das technisch

Technisch gesehen ist ein Workflow ein digitales Modell eines Geschäftsprozesses. Dieses Modell besteht aus mehreren Elementen: Aufgaben (einzelne Tätigkeiten), Entscheidungen (Wenn-Dann-Regeln), Rollen (wer führt die Aufgabe aus) und Übergabepunkte (wann geht es zum nächsten Schritt). Eine Workflow-Engine ist die Software, die dieses Modell ausführt. Sie startet den Workflow, weist Aufgaben zu, prüft Bedingungen und leitet den Vorgang weiter. Moderne KI-Workflows gehen einen Schritt weiter. Sie ersetzen keine Entscheidungen, aber sie automatisieren Teilaufgaben. Beispiel: Ein KI-Modell liest eingehende Rechnungen aus. Es erkennt Rechnungsnummer, Betrag und Datum. Dann prüft es automatisch, ob der Betrag mit einer Bestellung übereinstimmt. Stimmt er überein, gibt der Workflow die Rechnung zur Zahlung frei. Stimmt er nicht, leitet er die Rechnung an einen Mitarbeiter zur Prüfung weiter. Die KI übernimmt also die Datenextraktion und den ersten Abgleich. Der Mensch entscheidet nur noch bei Abweichungen.

Warum es für KMU relevant ist

Für kleine und mittlere Unternehmen sind Workflows der Schlüssel zur Effizienz. Ohne Workflows laufen viele Prozesse chaotisch ab. Ein Vertriebsmitarbeiter erinnert sich vielleicht nicht an den nächsten Schritt bei einer Angebotserstellung. Ein Kunde wartet dann tagelang. Ein Workflow zwingt alle Beteiligten, nach einem festen Plan zu arbeiten. Das reduziert Fehler und beschleunigt Abläufe. Konkrete Use Cases: Im Rechnungswesen können Sie einen Workflow für die Rechnungsprüfung einrichten. Das spart Stunden pro Woche. Im Kundenservice können Sie einen Workflow für die Bearbeitung von Beschwerden definieren. Jede Beschwerde durchläuft dann die gleichen Schritte: Erfassung, Prüfung, Lösung, Rückmeldung. Das sorgt für gleichbleibende Qualität. Die Kosten für Workflow-Software sind heute überschaubar. Viele Tools bieten Baukästen, mit denen Sie Workflows ohne Programmierung erstellen können. Das Risiko liegt in der Überautomatisierung. Nicht jeder Prozess braucht einen Workflow. Wenn ein Prozess sich ständig ändert oder sehr viele Ausnahmen hat, ist ein Workflow eher hinderlich. Prüfen Sie vor der Einführung, ob der Prozess stabil und wiederholbar ist.

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